Okay, vielleicht ist „doof“ ein bisschen hart.
Aber nur ein bisschen.
Wir verstehen natürlich, warum Paperlike-Folien existieren. Auf Glas zu schreiben fühlt sich ungefähr so natürlich an, wie mit einem Kugelschreiber auf einem Spiegel zu unterschreiben. Der Apple Pencil rutscht, es fehlt Kontrolle, und irgendwie fühlt sich alles ein bisschen zu digital an.
Und das dieses Problem überhaupt erst gelöst wurde, verdanken wir Jan (dem Founder von Paperlike) <3
Aber: Diese Lösung ist leider auch nicht wirklich perfekt.
Man klebt sich eine matte, raue Folie auf sein iPad. Und plötzlich schreibt es sich zwar besser, aber der Bildschirm sieht aus, als hätte jemand einen leichten Grauschleier darübergelegt.
Toll zum Schreiben.
Nicht so toll für das, für das man ein iPad eigentlich hat. Sei es um Filme zu schauen, Zeichnen anzusehen oder Fotos zu bearbeiten.
Und genau da fing unsere Geschichte an.
Wir waren Schüler. Und wir hatten ein iPad-Problem.
Als Schüler haben wir unsere iPads jeden Tag benutzt. Mitschriften, Hausaufgaben, Skizzen, PDFs, Präsentationen. Alles lief über dieses eine Gerät.
Und je mehr wir mit dem Apple Pencil geschrieben haben, desto klarer wurde: Auf Glas schreiben ist einfach nicht das Wahre.
Also haben wir ausprobiert, was es damals gab.
Klassische Paperlike-Folien.
Matte Folien.
Billige Folien.
Teure Folien.
Folien, die sich nach Papier anfühlen sollten, aber eher nach „naja, immerhin nicht Glas“ waren.
Das Ergebnis war meistens das gleiche: Entweder das Schreibgefühl war okay, aber der Bildschirm sah schlechter aus. Oder der Bildschirm blieb halbwegs klar, aber das Papiergefühl war kaum vorhanden.
Irgendwie musste man sich immer entscheiden:
Schreibgefühl oder Bildschirmqualität.
Und ganz ehrlich: Wir fanden das ziemlich doof.
Also haben wir Paperize gegründet
Irgendwann hatten wir genug davon, immer zwischen zwei schlechten Kompromissen zu wählen.
Zusammen mit ein paar Kollegen haben wir dann Paperize gegründet. Nicht, weil wir dachten: „Wow, die Welt braucht unbedingt noch eine iPad-Folie.“
Sondern weil wir selbst eine Lösung wollten, die es so für uns einfach nicht gab.
Wir wollten ein Schreibgefühl, das näher an Papier kommt. Aber ohne den Bildschirm dauerhaft matt zu machen.
Denn warum sollte man sich ein iPad mit einem hochwertigen Display kaufen, nur um dann 24/7 eine raue, matte Schicht darüberzukleben?
Beim Schreiben: ja, bitte mehr Widerstand.
Beim Filme schauen: bitte wieder Bildschirm.
Beim Zeichnen: bitte klare Farben.
Beim Lesen: bitte kein permanenter Grauschleier.
Eigentlich klingt das nicht besonders verrückt. Nur gab es diese Lösung für uns damals nicht wirklich.
Also haben wir angefangen, sie selbst zu entwickeln.
Aus der Idee wurde PaperX
Unser erstes cooles Produkt war PaperX. (Ja, es gab davor noch einige weitere "Experimente")
Die Idee dahinter war einfach: Eine Folie, die du nutzen kannst, wenn du schreiben möchtest und wieder abnehmen kannst, wenn du dein iPad normal verwenden willst.
Kein permanenter Kompromiss.
Keine dauerhaft matte Oberfläche.
Kein „tja, jetzt ist dein Display halt für immer ein bisschen schlechter“.
PaperX war für uns der erste richtige Schritt in die Richtung, die wir uns selbst gewünscht hatten.
Aber wie das bei echten Produkten so ist: Die erste Version ist selten die letzte.
Wir haben getestet. Kundenfeedback gesammelt. Wieder getestet. Materialien verglichen. Magnete entfernt. Haftung verbessert. Schreibgefühl angepasst. Transparenz optimiert. Fehler gemacht. Dinge verworfen. Wieder von vorne begonnen.
Kurz gesagt: Es war weniger „wir hatten eine Idee und sie war sofort perfekt“ und mehr „wir haben sehr lange an sehr kleinen Details herumgeschraubt, bis es endlich richtig gut wurde“.
Dann kam PaperX Pro
Nach vielen Iterationen wurde aus PaperX schließlich PaperX Pro.
Und der Sprung war groß.
PaperX Pro fühlt sich deutlich natürlicher an, bietet mehr Kontrolle beim Schreiben und kommt viel näher an das heran, was wir uns damals als Schüler gewünscht hätten.
Noch nicht 100 % Papier. Dein iPad verwandelt sich leider nicht magisch in ein Notizbuch wie frisch vom Baum.
Aber doch sehr, sehr nah dran.
Viele von euch beschreiben das Schreibgefühl als deutlich besser als auf Glas und ungefähr 90 % wie Papier. Genau das war unser Ziel: dieses natürliche, kontrollierte Schreibgefühl, ohne den Bildschirm dauerhaft zu opfern.
Warum wir klassische Paperlike-Folien trotzdem kritisch sehen
Unsere Meinung ist ziemlich einfach:
Klassische Paperlike-Folien lösen ein echtes Problem, aber sie schaffen oft direkt das nächste.
Ja, sie verbessern das Schreibgefühl.
Aber sie machen deinen Bildschirm dauerhaft matter.
Und je stärker das Papiergefühl, desto rauer ist meistens die Oberfläche. Je rauer die Oberfläche, desto stärker leidet oft die Klarheit des Displays.
Versuchen Hersteller, die Folie transparenter zu machen, geht häufig wieder etwas vom Papiergefühl verloren.
Es ist also immer ein Kompromiss.
Und genau diesen Kompromiss wollten wir nicht mehr akzeptieren.
PaperX Pro ist nicht für jeden. Aber für viele genau richtig.
Wenn dich eine matte Bildschirmoberfläche nicht stört, du geklebte Folien perfekt ohne Luftblasen anbringen kannst und dein iPad hauptsächlich zum Schreiben nutzt: Dann kann eine klassische Paperlike-Folie absolut perfekt für dich sein.
Aber wenn du dein iPad für mehr nutzt: Schreiben, Zeichnen, Serien, YouTube, Fotos, Präsentationen, Uni, Schule, Arbeit... dann willst du vielleicht nicht dauerhaft durch eine matte Schicht schauen.
PaperX Pro ist für alle, die beim Schreiben Papierfeeling wollen, aber danach ihr iPad wieder wie ein iPad benutzen möchten.
Schreiben, wenn du schreiben willst.
Klares Display, wenn du es brauchst.
Eigentlich ziemlich logisch.
Und genau deshalb haben wir Paperize gegründet.



Hinterlasse einen Kommentar
Diese Website ist durch hCaptcha geschützt und es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzbestimmungen von hCaptcha.